Cappuccino in Kopenhagen

Eine Reise nach Kopenhagen, das war lange schon mein Traum gewesen. „Wieso gerade Kopenhagen?“ haben mich meine Freundinnen gefragt. Kopenhagen ist gerade sehr in, aber das war nie MEIN Grund für meinen Wunsch. Vielmehr haben mich Städte am Wasser immer schon angezogen. Immerhin lebe ich in der Stadt mit einem der schönsten Seen in der Schweiz.

Luftlinienmässig ist Kopenhagen nur etwas mehr als 1’000 Kilometer von Luzern entfernt. Wenig – so meint man erst, aber als ich dann endlich da war, den Schlüssel zum B & B in der Pizzeria nebenan abgeholt und den Koffer abgestellt hatte, brauchte ich doch ganz dringend erstmal einen guten Kaffee. Ganz zufällig fand ich Sweet Treat, ein kleines aber feines Kaffee in Christianshaven.

Sweet Treat

In einer Stadt, in der es soooo guten Cappuccino gibt, da kommt man gerne an: Es roch nach frischem Gebäck, der Cappuccino war schaumig, stark und ohne Schokoladenpulver, genauso wie ich ihn mag. Und das Pain aux raisins … ausgezeichnet!

Kompa 9 (Antonigade 9, Copenhagen)

Die Suche nach dem ersten Kaffee des Tages wurde in der kurzen Zeit zu einem kleinen Ritual. Im B & B gab es zwar bed aber kein breakfast :-) Zu Anfang etwas irritierend, hatte ich mir doch extra ein Zimmer „mit Anschluss“ gesucht …  (Mit nicht erfüllten Erwartungen könnte man wohl mehr als einen Blog-Post füllen.)

Am Abend suchte ich mir  für den folgenden Tag einen neu zu entdeckenden Stadtteil aus, am Morgen fuhr ich mit Metro oder Bus an den Ausganspunkt und freute mich schon auf meinen ersten Kaffee. Die Regeln waren einfach: Sitzplätze, originell (im Sinne von keine Kette), Gebäck und eine richtige Kolbenkaffeemaschine mussten erfüllt sein. Und so lernte ich, dass Dänemark eine echte Kaffeekultur besitzt. Viele der Cafés sind sehr klein, haben maximal 20 Sitzplätze und sind ebenso charmant wie individuell gestaltet. Fair-Trade Kaffee ist eine Selbstverständlichkeit und frisches Gebäck sowieso. So lässt es sich gut in einen noch offenen Tag starten!

Café in der Kunsthalle Charlottenburg

Eine besondere Entdeckung machte ich im Galerienviertel in der Nähe der Amalienburg: Taste it. Vor vielen Jahren zog ein französischer Konditormeister der Liebe wegen nach Kopenhagen und eröffnete hier dieses kleine Bijou. Der erste Blick ins Schaufenster lässt einem bereits das Wasser im Munde zusammen laufen. Ein Küchlein schöner als das andere, am Liebsten hätte ich mich gleich durch alles durchprobiert …

Taste

So gestärkt nahm ich dann eine der vielen Stadtwanderungen, die ich während meines Besuches in Kopenhagen machte, unter die Füsse. Vom Küchenhimmel zur Speisekammer Kopenhagens und auch mal einen Blick aufs Meer

Ohne viele Worte:

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4 Gedanken zu “Cappuccino in Kopenhagen

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