Vo Lozärn gäge Wäggis zue

Seit ein paar Tagen riecht es nicht nur nach Frühling, man sieht ihn überall! Zeit für einen kurzen Ausflug:

luwäggis

Die Magnolien treiben ihre Blüten in wärmende Pelzmäntelchen voran. In den Auslagen von H bis Z  sieht man sich mit den diesjährigen Frühlingsfarben konfrontiert. Ich vermute dahinter eine noch nicht geoutete  Kampagnen von Reiseanbietern. Nur mit einem schönen Sonnentain kann frau sowas tragen ohne nach Dauergrippe auszuschauen. Nur gut ist die Auswahl in den Stoffläden grösser und meine Nähmaschine gut in Schwung.

hasenimgrün

Rollkragenpullover und Daunenjacke verschwinden frisch gewaschen in den Tiefen des Kleiderschranks. Auch im Strassenbild sieht man immer weniger Wolle und wieder mehr Luftiges. Die jungen Frauen zeigen bereits wieder ihre flachen Bäuche. Diät-Coaches schieben Überstunden, die Abo-Preise in den Fitness-Studios waren nie günstiger und sogar die Tageszeitungen glauben DAS Rezept gegen den Winterspeck zu kennen …

vogelnester

Die Stadtgärten erwachen und werden aufgeräumt. Auf dem Balkon werden Clematis und Flieder zurückgeschnitten. Der tägliche  Besuche im luftigen Zimmer wird wieder aufgenommen. Das Giessen langsam wieder aufgenommen, die Aussentemperaturen wachsam beobachtet und der Kräutergarten wieder angesät.

see

Das Wetter lockt für eine Schifffahrt: „Vo Lozärn gäge Wäggis zue“.  Seit diesem Samstag ist KunstWerken in Weggis wieder geöffnet. Die beiden initiativen Frauen haben ihre kreative Pause fleissig genützt. Es gibt im Katzengras versteckte Hasen (Raku-Brand) und Eier, witzige Oster- und Frühlings-Postkarten (Siebdruck) und vieles mehr um sich und seinen Lieben eine Freude zu machen.

>>>> Frühlingserwachen in KunstWerken

hühner

Dank dem milden Klima in Weggis steht bereits wieder die rote Bank vor der Tür. Und wer nicht nur Neugier sondern auch Musse mitbringt, bekommt einen feinen Espresso und mit etwas Glück vielleicht noch ein leckeres Stück von Myrtas Marmor-Gugelhopf. Selbstgebacken nach einem Rezept aus unser aller Schul-Koch-Backbuch, dem Tiptopf. Über zweimillionen Mal verkauft. Meins war noch grün und ist irgendwann „verloren“ gegangen. Die zweithäufigste Antwort auf die Frage: „Woher hast du denn dieses Rezept?“ lautet vermutlich Tiptopf! Und glaubt mir, dieses Rezept ist eine Wucht: nicht zu süss, schön schoggig und so lecker, dass sich der Winterspeck jeder Diät trotzen wird…

marmor

Marmorkuchen

Quelle: Tiptopf

125 g weiche Butter
3 Eier
125 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Vanillezucker
1 1/2 dl Milch
250 g Mehl
1 EL Backpulver
4 EL Schokoladenpulver
2 EL Milch

Butter schaumig rühren.
Eier, Zucker und eine Prise Salz beifügen, rühren bis die Masse hell ist.
Vanillezucker und 1 El Milch zugeben, mischen bis die Masse wieder homogen ist.
Mehl und Backpulver zusammen sieben und unter die Masse heben.
Die Hälfte der Cakemasse  in eine vorbereitete Form (Gugelhopf) füllen. Schokoladenpulver und 1 El Milch unter die andere Teighälfte mischen. In Form geben, mit Gabel leicht mischen und bei 180° C zirka 50 Min. backen.

lebensgefahr

Ein Ausflug lohnt sich in jedem Fall (mit und ohne Gugelhupf), nur zum Baden ist es noch etwas zu früh …

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2 Gedanken zu “Vo Lozärn gäge Wäggis zue

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