Schmuck & Grafik mit Gaumenfreuden

Am Sonntag, 5. Mai 2013, von 11 bis 17 Uhr lade ich bereits zu meiner dritten Verkaufsausstellung der feinen Art ein. Diesmal wird Jürgen Leudolph, Designer, Oberflächentechniker, Chemiker, Umwelttechnologe und Fotograf, zu Gast sein.

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Die hier gezeigten Schmuckstücke sind aus Silber. Ob Ring, Armreif oder Halsschmuck, jedes Stück ist ein Unikat (Preise zwischen 250 bis 600 CHF.)

Diese Objekte, sie sind vielmehr als nur schmückendes Beiwerk, finde ich faszinierend, weil hinter ihnen viel Tüftelei und  Wissenschaft steckt und doch sind sie wunderschön und einmalig. Bereits vor einigen Jahrzehnten entwickelte Jürgen Leudolph die Technik des Art-Electroforming. Mit dieser Technologie kreiert er aus Silber, Kupfer oder Gold, Schmuck und kleine Skulpturen. Dabei wird dank der elektrischen Leitfähigkeit dieser Metalle ein Fremdkörper, beispielsweise Holz, Glas, Natur- oder Kunststoffe, vollständig oder teilweise mit Metall ummantelt. Das Ergebnis ist verblüffend filigran: Manchmal ist das Ursprungsmaterial auf den ersten Blick zu erkennen, dann wieder wurde aus der Verbindung mit dem Silber ein völlig neuer Ausdruck geschaffen. Jürgen Leudolph verwandelt mit dieser Technik Gingko-Blätter, Rebholz, Edelsteine oder andere Fundstücke aus der Natur in einzigartige Schmuckstücke. Für Frauen und Männer!

Jürgen Leudolph’s Talente sind vielseitig, das kann man schon aus seinen zahlreichen beruflichen Fähigkeiten erahnen. Eine seiner Leidenschaften gilt der Sichtbarmachung von naturwissenschaftlichen Phänomenen. Im Rahmen seiner Forschung stiess er auf die Arbeit von Albert Einstein „über die von der molekularkinetische Theorie der Wärme geforderten Bewegung von in ruhenden Flüsssigkeiten suspendierten Teilchen“. Dank einem computergestützten Programm kann er solche Teilchenbewegungen visualisieren. Die daraus entstehenden MBV-Grafiken (Molekularbewegung visualisierte Grafiken) führen zu chaotischen Abbildern welche der Digital Art zuzuordnen sind.

Als mir Jürgen das erste Mal von diesem Computerprogramm erzählte verstand ich rein gar nichts. Erst ein konkretes Beispiel liess bei mir ein Aha aufsteigen: Also, man nehme ein Rindsfilet aus dem Kühlschrank und messe seine Innentemperatur. Grösse A. Dann brate man das Rindsfilet in einer heissen Bratpfanne scharf an und messe wieder die Temperatur. Grösse B. Die Veränderung des Fleischsaft von A zu B kann nun mit der MBV-Grafik visualisiert werden. Aber: das Bild ergibt kein Entrecôte. Neugierig geworden? Am besten am 5. Mai vorbei kommen (Einladungskarte) und sich alles von Jürgen Leudolph zeigen und erklären lassen.

Von meiner Seite gibt es wie immer Leckeres für den Gaumen: Chutneys, Gewürzmischungen und mehr. Und ein paar Kleinigkeiten zum Probieren, begleitet von einem Glas Wein. Ich freue mich auf alle die’s wagen, sich auf eine etwas ungewöhnliche Verkaufsausstellung einzulassen.

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5 Gedanken zu “Schmuck & Grafik mit Gaumenfreuden

  1. Es tut mir leid – ich finde einfach keine Adresse. Wo findet diese Verkaufsausstellung statt?

    1. Guten Abend Sonja,

      einfach auf Einladungskarte klicken (zweitletzter Absatz) und dann sind alle Koordinaten mit Adresse, Datum und Zeitrahmen drauf.
      Herzlich grüsst, kochfrau

  2. Die Schmuckstücke sind wirklich wunderschön, sprengen leider jedoch mein Budget.

    Wie wurden diese schönen Aufnahmen vom Schmuck gemacht? Was ist das für eine Unterlage?

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